Fast 22 Jahre sind vergangen, seit wir unseren Weltladen in der Kanalstr. 18 eröffnet haben.
Wir sind stolz darauf, all diese Arbeit bis heute ehrenamtlich geschafft zu haben. Und wir wollen es weiterhin schaffen.
Rückblick in die Gründungszeit
Idealisten waren wir damals schon! Aber unsere Kunden auch:
· der unvergessliche und berüchtigte Nicaragua-Kaffee wurde nicht nur gekauft, sondern auch getrunken,
· die Qualität der Waren ließ noch viele Wünsche offen,
· es gab damals nur wenige Waren, mit denen wir fair handeln konnten.
Heute (22 Jahre nach Gründung)
· unsere vielseitigen Kaffeesorten sind alle Premium- und fast alle Bioqualität. Jeder Kunde kann für seinen Geschmack wählen.
· alle unsere Waren haben inzwischen hohe Qualitätsstandards, bei Lebensmittel sind bereits 60% in Bio-Qualität.
· das Warenangebot ist inzwischen so vielfältig und groß, daß es in unserem jetzigen Weltladen an der Kanalstrasse nicht mehr untergebracht werden kann.
Wir brauchen
den neuen, größeren Laden!
Aber um das zu schaffen, benötigen wir ihre zwischenzeitliche Hilfe!
„Der faire Handel ist eines der wirksamsten Instrumente zur Bekämpfung der weltweiten Armut.“
Diese Aussage machte Bundesministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, Frau Heidemarie Wiecorek-Zeul anlässlich der Vorstellung des Aktionsprogramms 2015, mit dem die UNO die Halbierung der extremen Armut in der Welt anstrebt.
Wir freuen uns über diese verbale Unterstützung unserer derzeitigen Bundesministerin.
Mit unserem Umzug in den größeren Laden möchten wir sowohl die Angebotspalette, als auch den Umsatz deutlich erweitern. Nur damit kann den Menschen in den Ländern des Südens mehr faire Bezahlung zukommen.
Noch schöner wäre es, wenn sich die
Welthandelsorganisation (WTO) nach unserem erprobten und bewährten fairen Handel
orientieren würde, um dementsprechende Gesetze zu verabschieden, die den Ländern
des Südens umfangreiche Gerechtigkeit bescheren würde!
Unser neuer Weltladen
hat viele Vorteile:
Natürlich gibt es auch Nachteile,
die den Start erschweren:
die Mietkosten sind um ein deutliches höher – eigentlich logisch, bei mehr Ladenfläche,
wir brauchen einen etwa 20% höheren Nettoumsatz, um die höheren Kosten ausgleichen zu können,
unsere Projektunterstützungen, müssen auf Zeit zurückgefahren werden, bis der Laden wieder in die Gewinnzone kommt. Was für Unterstützung bleibt, sind natürlich die Spenden, die für Projekte an den Verein gehen,
wir haben, kaum Rücklagen, um den neuen Laden gestalten und die Miete bezahlen zu können, weil wir unsere Gemeinnützigkeit ernst nehmen und alles übrige Geld in die Projektförderung steckten.
Und deshalb hoffen wir auf ihre Hilfe, damit wir diese Probleme in der schwierigen Übergangszeit überbrücken können.
Wo es finanziell hakt:
Auch, wenn wir „billig“ umziehen wollen (wir nehmen nämlich alles verwendbare aus dem jetzigen Laden mit), kostenlos geht der Umzug nicht ab:
Regale müssen dazu gekauft werden,
Unsere Beleuchtung muss erweitert werden,
Dann sind da noch die höheren Miet- und Mietnebenkosten,
Es müssen diverse Werbemaßnahmen sein, die auf unseren neuen Weltladen aufmerksam machen,
Wir möchten einige wichtige Projekte unterstützen, die sich auf unsere Hilfe verlassen müssen.
Die Erfahrung anderer Weltläden hat gezeigt, dass es etwa 2 Jahre dauert, bis nach einem Umzug die Einnahmen so gestiegen sind, dass man wieder kostendeckend arbeiten kann.
Für diese Übergangszeit
erbitten wir dringend
ihre finanzielle Unterstützung!
Wie Ihre Hilfe aussehen könnte, entnehmen Sie bitte beiliegendem Rückmeldeblatt.
Wir bitten Sie, uns dieses nach Ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten auszufüllen und uns zukommen zu lassen (per Post/ Fax/ Mail oder abgeben im Weltladen.
Wir danken Ihnen schon im Voraus ganz herzlich für Ihre Hilfe.
Ihr Weltladen-Team
Fair und glaubwürdig in die Zukunft:
