März  2004

 

Lege das Ruder

erst dann nieder,

wenn das Boot

an Land ist.

aus Gabun

 


 

An alle Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde des Dritte-Welt-Laden eV.:

Einladung zur Vollversammlung

 

 

Mittwoch, 17. März 2004 19.00 Uhr im Franziskanerkloster Ingolstadt,

Eingang an der Pforte, Harderstrasse.

Bushalt: Harderstrasse

 

Tagesordnung:

1.       Begrüssung durch den Vorstand

2.       Bericht der Geschäftsführung

3.       Kassenbericht ( Herbert Römer)

4.       Entlastung des Kassenwarts

5.       Bericht des Vorstands

6.       Entlastung des Vorstands

7.       Neuwahl Revisor und Ersteller der Spendenquittungen (bisher Gerd Buschmann)

8.       Sonstiges

 

Der Vorstand:

 

Lydia Nißl         Maria Schinagl      Gabi Schredl

 


 

Weitere Mitarbeiter- und Verkäufertreffs

werden wir erst nach unserem Umzug planen, denn wir denken, dass wir die nächste Zeit viel Planung und  Arbeit mit diesem Umzug haben werden.

Nach unserem Umzug werden wir aber dann Einführungen in unseren neuen Laden geben.

Wir bitten schon heute alle Verkäuferinnen und Verkäufer, daran teilzunehmen. Für eine gute Kundenbetreuung ist es einfach nötig, dass unsere Mitarbeiter im neuen Laden zurecht kommen.

 

Der 9. Weltladentag

ist dieses Jahr am Samstag, 8. Mai geplant. Wir würden ihn gerne gleichzeitig mit der Wiedereröffnung im neuen Laden begehen. Aber es ist noch nicht sicher, ob wir diesen Umzugstermin halten können. Notfalls verschieben wir den Weltladentag um eine Woche.

 


 

Zur Finanzierung unseres neuen Ladens

Eigentlich wollten wir zum jetzigen Zeitpunkt das Finanzierungskonzept für den Umzug bereits fertig haben. Gedacht war an einen Spendenaufruf an Personen, die unserem Fairhandel nahestehen, gegen absetzbare Spendenquittungen.

Maria Hargasser (Buchhalterin unseres Weltladen) hat sich inzwischen kundig gemacht: diese Idee funktioniert nicht, da Spenden nur zweckgebunden für Projektförderungen sein dürfen. Auch ohne Spendenquittung darf es nicht sein, da der Verein bestenfalls kurzfristig dem Laden Geld leihen, jedoch nichts finanzieren darf,

 

Nun müssen wir neu überlegen, wie Hilfe stattfinden kann.


Zunächst die Erinnerung: es wäre bereits möglich, die Mehrkosten zu decken, wenn die Aktionsgruppen nur noch 5% Kommissionsgeld erhalten, die Fahrtkosten für unsere Mitarbeiter in der Auszahlung ausgesetzt werden, die Fahrkostenerstattung beim Wareneinkauf ebenfalls wegfallen und dem Verein vorläufig keine Gewinne überwiesen werden.

 

·        Elisabeth Dersch (Amperpettenbach) hat uns ausgerechnet, eine Einnahmesteigerung von 20% würde ebenfalls genügen, um vorläufig die Deckungslücke zu schließen.

·        Dies heißt: der einfachste und sauberste Weg, kostendeckend zu bleiben, wäre diese 20%-ige Verkaufssteigerung!

 

Und da wollen wir mal zunächst ansetzen: wir werden in Gemeinden, Gruppen und Kreisen intensiver werben, dass neue Kunden uns helfen, indem sie bewusster  fair einkaufen gehen (zu uns!)

Dann könnte man Leute angehen, uns zinslose Darlehen zu gewähren, um am Anfang die Mehrkosten zu decken.

Außerdem wollen wir noch einige Adressen anschreiben, bei denen es vielleicht spezielle Finanzhilfen für unsere neue Ladengestaltung gibt.

Eine Zusage haben wir bereits: der (evang.) kirchliche  Entwicklungsdienst ( KED) gibt uns die Zusage, im Herbst Rechnungen einreichen zu können.

 

Wenn wir das, was wir tun dürfen ausgelotet haben (es geht um den Status der Gemeinnützigkeit, den wir auf keinen Fall leichtfertig verspielen dürfen), dann werden wir die entsprechenden Maßnahmen voranbringen.


 

 

 

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