Quinoa
aus Bolivien
Wunderkorn der Inkas
Quinoa wird seit ca. 5000 Jahren in den Anden angebaut. Die Inkas bezeichneten Quinoa als "Wunderkorn" . Das Besondere an Quinoa ist der hohe Nährwert, es enthält mehr Eiweiß als vergleichbare Pflanzen, wobei das Eiweiß so hochwertig ist, daß es tierisches praktisch vollständig ersetzt.Quinoa vereinigt die wertvollen Eigenschaften von Getreide und Milchprodukten und zählt somit zu den ausgewogensten Nahrungsmitteln.
Eine alte Kulturpflanze
Die Quinoa (Chenopodium quinoa) ist eine traditionelle Kulturpflanze der Anden. Sie ist mit unserem Spinat verwandt, kann aber bis zu 2,50 m hoch werden. Geerntet werden hauptsächlich die kleinen hirseähnlichen Körner, die sich wie Getreide zubereiten lassen.
Anbau für den Eigenkonsum
Indianische Kleinbauern bauen Quinoa heute in Höhen über 3.500 m über NN auf sandigen, unfruchtbaren Böden an, wo sonst nur noch Tierhaltung (Schafe, Lamas, Alpakas) möglich ist. Chemische Dünger und Pestizide werden aus Kostengründen nicht eingesetzt. Häufige Nachtfröste gefährden die Ernte. Obwohl Quinoa hauptsächlich für den Eigenbedarf angebaut wird, ist der Verkauf der Produktünerschüsse für die Indios eine wichtige Einnahmequelle.
Quinoa läßt sich vielseitig verwenden
In ganzen Körnern oder als Mehl, süß oder salzig, kalt oder warm, zum Essen oder in Getränken....
Die Körner zum Beispiel kann man wie Reis verwenden, nur daß man das Salz immer nach dem Kochen zufügen muß. Beachtet man das, ist die Zubereitung von schmackhaften "Quinoa-Risotto", Milchquinoa (statt Milchreis) oder Suppen mit Quinoa - Einlage kein Problem.
z.B.:Quinoa als Beilage:
Grundzezept: (pro Person 50 g)
1 Tasse gewaschene Quinoa anrösten, 2 Tassen Wasser zufügen, aufkochen, 15 Minuten quellen lassen, zum Schluß einen gestrichenen Tl. Salz zufügen. Fertig! Entsprechend gehts süß mit Milch und Zucker statt mit Wasser und Salz.